Der meiste Stress bei einem Umzug kommt nicht vom Schleppen, sondern von allem, was du drumherum regeln musst. Mit dieser Checkliste arbeitest du es in Ruhe ab, Woche für Woche.
Acht Wochen vorher
- Leg den Umzugstermin fest und fordere einen Umzugscheck an. Beliebte Termine, etwa das Monatsende, sind schnell ausgebucht.
- Kündige deine Mietwohnung, wenn du zur Miete wohnst. Achte auf die Kündigungsfrist in deinem Mietvertrag.
- Fang mit dem Ausmisten an. Alles, was du nicht mitnimmst, musst du auch nicht einpacken.
Vier Wochen vorher
- Melde deinen Umzug bei der Gemeinde (gemeente). Das geht ab vier Wochen vor deinem Umzugstermin und muss spätestens fünf Tage danach passiert sein.
- Organisiere Energie, Wasser, Internet und TV für deine neue Adresse und kündige sie für die alte.
- Lass deine Post nachsenden, damit du in den ersten Wochen nichts verpasst.
Zwei Wochen vorher
- Fang mit dem Einpacken an: zuerst das, was du nicht täglich brauchst, etwa Bücher, Deko und Saisonkleidung.
- Teil deine neue Adresse deinem Arbeitgeber, deiner Bank, deinen Versicherungen, deinem Hausarzt und deinem Zahnarzt mit.
- Prüf, ob du an deiner neuen Wohnung parken kannst und ob für den Umzugswagen eine Genehmigung nötig ist.
Die Woche des Umzugs
- Taue den Gefrierschrank ein, zwei Tage vorher ab.
- Pack einen Karton mit Sachen für den ersten Abend: Ladegeräte, Kulturbeutel, ein Handtuch, Bettwäsche und Kaffee.
- Mach Fotos von den Zählerständen in deiner alten Wohnung.
Nach dem Umzug
- Notiere auch die Zählerstände in deiner neuen Wohnung und gib sie an deinen Versorger weiter.
- Prüf, ob dein Name am Briefkasten und an der Klingel steht.
- Lern die Nachbarn kennen. Ein kurzes Gespräch am ersten Tag erspart später viel.
