Manchmal passt dein Umzug nicht in einen Tag. Die alte Wohnung muss schon leer sein, während das neue Haus noch nicht fertig ist, oder du wohnst vorübergehend kleiner. Dann ist eine vorübergehende Einlagerung eine Lösung. Hier liest du, wann eine Einlagerung sinnvoll ist, welche Formen es gibt und wie du deine Sachen so lagerst, dass sie gut wieder herauskommen.
Wann brauchst du eine vorübergehende Einlagerung?
Die häufigsten Situationen:
- Eine Lücke zwischen zwei Wohnungen. Du verkaufst dein Haus und die neue Wohnung ist erst Wochen oder Monate später verfügbar.
- Neubau mit Verzögerung. Der Übergabetermin verschiebt sich, während deine alte Wohnung schon verkauft oder gekündigt ist.
- Umbau. Du willst ein Zimmer oder das ganze Haus für eine Renovierung leer haben.
- Vorübergehend kleiner wohnen. Zum Beispiel in einer Übergangswohnung, bei einem Auslandsaufenthalt oder wenn du kurz bei der Familie einziehst.
- Verkleinern. Du weißt noch nicht, was du mit allen Möbeln machen willst, und möchtest das nicht unter Druck entscheiden.
Welche Arten der Einlagerung gibt es?
Grob gibt es drei Möglichkeiten:
- Self-Storage. Du mietest eine Box in einem Lagergebäude und bringst und holst deine Sachen selbst. Du kommst meist auch zwischendurch heran.
- Containerlagerung. Deine Sachen kommen in verschlossene Container oder Kisten in einer Lagerhalle. Das ist oft an ein Umzugsunternehmen gekoppelt, das Einladen und Transport übernimmt. Zwischendurch etwas herauszuholen ist dann weniger einfach.
- Bei Familie oder Freunden. Eine leere Garage oder ein Dachboden geht gut, wenn es trocken ist und ihr klare Absprachen trefft.
Welche Form passt, hängt davon ab, wie lange du die Einlagerung brauchst, wie viele Sachen es sind und ob du zwischendurch herankommen musst.
Worauf du bei einem Lagerraum achtest
- Trocken und frostfrei. Feuchtigkeit ist der größte Feind von Möbeln, Matratzen, Papieren und Elektronik.
- Sicherheit. Frag nach Zugang, Kameras und wer sonst noch herankommt.
- Zugänglichkeit. Kommst du jeden Tag hinein oder nur nach Absprache?
- Versicherung. Frag nach, was das Lager abdeckt, und prüf auch deine eigene Hausratversicherung. Nicht jede Hausratversicherung deckt Sachen außerhalb deiner Wohnung.
- Laufzeit und Kündigungsfrist. Gerade bei einem Neubau willst du verlängern können, wenn sich die Übergabe verzögert.
Einpacken für die Einlagerung
Sachen, die ein paar Wochen oder Monate stehen, packst du anders ein als für einen Umzug an einem Tag.
- Nimm stabile Kartons im gleichen Format, damit du sie gut stapeln kannst.
- Füll jeden Karton ganz, damit er unter dem Gewicht anderer Kartons nicht einsackt.
- Mach alles sauber und trocken, bevor du es einpackst. Schon ein bisschen Feuchtigkeit kann in einem geschlossenen Raum schimmeln.
- Trockne Kühl- und Gefrierschrank gut ab und lass die Tür einen Spalt offen.
- Wickle Holzmöbel oder Matratzen nicht straff in Plastikfolie. Dann kann die Feuchtigkeit nicht entweichen. Nimm eine atmungsaktive Hülle oder eine Decke.
- Nimm Batterien aus Geräten.
- Stell nie Lebensmittel, Pflanzen oder brennbare Stoffe ins Lager.
Für das Einpacken selbst helfen dir auch hier die Tipps aus clever einpacken.
Mach eine Liste und einen Lageplan
Nach ein paar Monaten weißt du nicht mehr genau, was wo steht. Nummeriere deshalb jeden Karton und führ eine Liste mit dem Inhalt, zum Beispiel in einer Notiz auf deinem Handy. Stell Sachen, die du zwischendurch vielleicht brauchst, wie Winterkleidung oder wichtige Papiere, nach vorn. Lange Teile und Möbel kommen nach hinten, Kartons in Reihen mit einem Gang, wenn möglich.
Zwei Umzüge planen
Mit einer vorübergehenden Einlagerung ziehst du eigentlich zweimal um: erst ins Lager, dann in dein neues Zuhause. Bezieh das in deine Planung und dein Budget ein. Überleg auch, was du in der Zwischenzeit direkt brauchst und was ins Lager kann. Nimm im Zweifel weniger an deine Übergangsadresse mit, als du denkst.
Lagerst du vorübergehend ein, weil du dich verkleinerst, lies auch kleiner wohnen ohne Stress.
Deinen Umzug und die Einlagerung besprechen
Du weißt noch nicht genau, wie du es angehen willst? Dann fordere den kostenlosen Umzugscheck an. GD Verhuisbedrijf schaut sich dann mit dir deinen Umzug an und was dazugehört.
Häufige Fragen
Wie lange kann man Sachen vorübergehend einlagern?
Das bestimmst du selbst, von ein paar Tagen bis zu Monaten oder länger. Achte auf die Mindestmietdauer und die Kündigungsfrist, damit du bei Bedarf verlängern kannst.
Sind meine Sachen im Lager versichert?
Das ist je nach Anbieter und Versicherung verschieden. Frag beim Lager nach, was abgedeckt ist, und prüf bei deiner eigenen Hausratversicherung, ob Sachen außerhalb der Wohnung mitversichert sind.
Was darf nicht in einen Lagerraum?
Meist keine Lebensmittel, Pflanzen, Tiere, brennbaren oder explosiven Stoffe und Chemikalien. Lass dir die Hausordnung vom Anbieter geben.
